Kurz nachgerichtet


Blaue Polizisten in Sachsen, beklagte Fahranfänger in Bayern, lokale Bedenken in Berlin, rauchfreie Filme und Ferkelerzeuger in Not:

Sachsen: Auf Sachsens Straßen wird man zukünftig immer öfter blaue Polizisten sehen. So ähnlich meldet es LVZ-Online.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beklagt junge Fahranfänger:

Im letzten Jahr hatten wir auf Bayerns Straßen mit fast 1.000 Verkehrstoten deutlich mehr Unfallopfer zu beklagen als im Vorjahr. Dies gilt auch für die jungen Fahranfänger.

Deshalb gibt es jetzt Radiospots mit „Vize-Europameister“ Philipp Lahm. Der Innenminister teilt weiterhin mit:

Die Spots können auf der Homepage des Innenministeriums unter www.innenministerium.bayern.de und der Homepage von Antenne Bayern unter www.antenne.de angehört werden.

Sicherheitshinweis: Aber bitte nicht beim Fahren ins Internet gehen!

Das mit dem Vize spare ich mir, aber zum Thema Sportreport habe ich einen: Bei der Tour de France gelang es gestern einer Ausreißergruppe, die „Sprinter zu düpieren“. Das war FR-Online diese fast perfekte Schlagzeile wert:

Dumoulin nimmt pefekt reißaus

Themenwechsel: Die NGZ weiß von lokalen Bedenken der Bundesregierung anlässlich des bevorstehenden Besuchs von Barack Obama zu berichten:

Regierung hat Bedenken am Rede-Ort

Berlin (RPO). Ganz Berlin freut sich auf Barack Obama. Der US-Präsidentschaftskandidat wird sich noch im Juli in der deutschen Hauptstadt vorstellen und plant eine Rede vor dem Brandenburger Tor. Berlin äußert aber nun Bedenken an dem Ort des Geschehens.

schreibt sie flott. Diese Bedenken sind leicht auszuräumen – gehen Sie einfach ein Stück beiseite, Berlin, um ganz Berlin die Freude zu machen!

Von wegen „ganz Berlin“: Ein guter Teil sitzt sowieso geschädigt seit 14 Jahren am Computer:

Wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) am Sonntag mitteilte, wurden sieben Prozent aller PC- Nutzer über 14 Jahre durch Viren, bei Online-Auktionen oder beim Online-Banking finanziell geschädigt. (…) Laut Umfrage sitzen rund 80 Prozent der 72 Millionen Deutschen über 14 Jahre privat oder beruflich vor einem Computer.

Das berichtet Yahoo. Und es ist nachzuvollziehen: Wer so lange vor dem Rechner sitzt, kann schon mal Schaden nehmen. Deshalb wichtig: Immer mal aufstehen, auch mal einen Film gucken. Ihr Arzt kann Ihnen helfen, damit aufzuhören.

Wenn Ärzte zu viel Filme sehen, kann das herauskommen:

Kino-Szenen wie die, in der sich die schöne Mia Wallace (alias Uma Thurman) oral-lustvoll eine Zigarette ansteckt, „bestärken, ermutigen und verherrlichen“ Raucher(innen), schäumte der britische Ärzteverband, und gehörten deshalb genauo verboten wie gewaltverherrlichende Szenen.

(Focus) Hoffentlich hat der Neuköllner Bezirksbürgermeister Buschkowsky nicht gemerkt, der unlängst auf Studienreise auf der Insel war, dass schwänzende Schüler oft rauchen. Wenn sich derartige Ideen durchsetzen, wird zum Beispiel diese Wendung aussterben: „Das kannst du in der Pfeife rauchen.“ Vom Videothekensterben ganz abgesehen.

Deutschlands Ferkelerzeuger sind auch in Not, warnt heute der DBV. Und damit ist nicht Gina-Lisas Exkurs in die Landwirtschaft gemeint.

Das reicht aber nun wirklich.